Die Barbarossahöhle

Zwischen den Ortsteilen Rottleben und Steinthaleben liegt eine Anhydrithöhle- die Barbarossahöhle.

Sie wurde im Jahr 1865 eher zufällig im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Kupferschieferbergbaues von fünf Bergleuten entdeckt. Die Höhle wurde zuerst unter dem Namen „Rottleber Höhle“ oder „Falkenburger Höhle“ geführt.

Ausschlaggebend für den Namen "Barbarossahöhle" war die Sage vom wiederkehrenden Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Die Sage ist seit dem 16. Jahrhundert im Kyffhäusergebirge beheimatet, wurde mit dem Bau des Kyffhäuserdenkmals wiederbelebt und um die Jahrhundertwende auf die Höhle übertragen.

Dieser Sage nach schläft der in den Berg verbannte Kaiser so lange am Tisch aus Marmor wie die Raben um den Berg fliegen. Dabei ist sein Bart durch den Tisch und herum gewachsen. Laut der Sage wird der Kaiser erwachen und auf die Erde zurückkommen, wenn der Bart 3-mal um den Tisch gewachsen ist. Doch bis heute kann man ihn im Berg schlafen hören.

Das 13.000 m² große Höhlensystem, das an Schönheit europa- und weltweit seinesgleichen sucht, können Besucher entlang eines etwa 800 m langen Führungswegs erkunden und sich dabei von Farb- und Formenspiel der Höhle begeistern lassen. Besonders beeindruckend dabei sind die bis zu 10 m hohen Säle wie der Empfangssaal und der Tanzsaal. Auch die zahlreichen kristallklaren Seen bezaubern nicht nur große Gäste. Außergewöhnliche Gewölbe und Gesteinsformen tragen zum märchenhaften Ambiente bei.

Für weitere Informationen, auch zum täglichen Führungsangebot, besuchen Sie die Internetseite der Barbarossahöhle.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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