Schadstoffkleinmengensammlung

 

Mit der Durchführung wurde die Firma Remondis beauftragt. Am Schadstoffmobil angenommen werden:

 

  • Spraydosen (z. B. mit Farben, Pflanzenschutzmitteln, Haarspray)
  • Lösungsmittel (z. B. Spiritus, Petroleum, Aceton, Verdünner)
  • Altlacke (z.B. Nitrolacke, Kunstharz- oder Alkhydharzlacke, Naturharzlacke, Mehr-komponentenlacke, Lackabbeizer)
  • Klebstoff (z.B. Leim, Spachtelmasse, Bitumen- und Teerabfälle)
  • Wandfarbe (wobei geringe Reste einfach durch Öffnen des Deckels austrocknen, die ausgetrocknete Farbe über die Restmülltonne und der leere Behälter über die Gelbe Tonne zu entsorgen sind, trockene Farbreste sind keine gefährlichen Abfälle)
  • feste öl- und fetthaltige Abfälle (z. B. Ölfilter, Kraftstofffilter, ölverschmutzte Putzlappen)
  • quecksilberhaltige Rückstände (z. B. metallisches Quecksilber,
  • quecksilberhaltige Rückstände (z. B. metallisches Quecksilber, Thermometer)
  • Säuren (z. B. Batteriesäure, Salzsäure, flüssige und feste WC-Reiniger)
  • Laugen (z. B. Natronlauge, Kalilauge, Ammoniak, flüssige und feste Rohrreiniger)
  • Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel (z. B. Unkraut-Ex, Mäusegift, Ameisenpulver, Bi 58)
  • Chemikalienabfälle (z. B. Chemieexperimentierkästen, Gold- und Silberreiniger, Fotochemikalien)
  • Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen (gehören zum Elektroschrott, werden aber aufgrund der hohen Bruchgefahr bei der Schadstoffsammlung bis 5 Stück je Lampenart mitgenommen)
  • Halon Feuerlöscher (bis 3 Stück)

 

Nicht angenommen werden:

  • Druckgasflaschen
  • radioaktive Abfälle
  • infektiöse Abfälle (Einwegspritzen etc.)
  • Munition, Sprengstoffe, Feuerwerkskörper
  • asbesthaltige Abfälle
  • Autobatterien
  • defekte und unverschlossene Behältnisse.

 

Bei der Anlieferung durch den Besitzer sollte darauf geachtet werden, dass die gefährlichen Abfälle dem Personal des Schadstoffmobils möglichst in der Originalverpackung und in Einzel-behältnissen überreicht werden. Das Gesamtgewicht eines Behältnisses darf 30 kg, das Gesamt-volumen 30 l nicht übersteigen. Für Haushalte erfolgt die Abnahme von haushaltsüblichen Mengen bis 100 kg bzw. 100 l ohne Zusatzkosten.

Auch Gewerbebetriebe haben die Möglichkeit, kostenpflichtig bis 100 kg bzw. 100 l Sonderabfälle abzuliefern. Dieses ist vorher schriftlich im Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft anzumelden.

Gefährliche Abfälle dürfen nicht im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden, sondern sind direkt an das Fachpersonal des Schadstoffmobils zu übergeben. Wer die Abfälle unbeaufsichtigt an den Stellplätzen des Schadstoffmobils abstellt, macht sich strafbar und riskiert, dass sich andere Menschen vor allem aber spielende Kinder in große Gefahr bringen und kann dafür zur Verantwortung  gezogen werden.

Sollten Sie dazu noch weitere Fragen haben, ist Ihnen an das Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft des Kyffhäuserkreises gern behilflich.

 

Den Tourenplan finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

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